...lohnt sich der noch zu richten?
 

Früher stellte sich bei einem betagten R4 immer die Frage: Lohnt sich der Aufwand für einen neuen TÜV – Stempel, oder kauf ich für das Geld besser eine jüngeres Exemplar und werf‘ den Alten zum Schrott?

Heute stellt sich das etwas anders dar, denn alle R4‘s sind alt. Jüngere sind nicht mehr automatisch besser und die Neuerwerbung ist möglicherweise genauso reparaturbedürftig wie der Bisherige. Daher kann es sich jetzt eher lohnen den Alten aufzubauen. Wenn man ihn zukünftig auch nicht mehr im Salz bewegt, hat man auch gute Chancen, daß die Investitionen nicht nach zwei Jahren wieder zu Rost zerbröselt sind. 

Dies bietet auch die Chance, die Sache einmal richtig zu machen und sich danach viele Jahre an einem hübschen und zuverlässigen Auto zu erfreuen. Das heißt in den wenigsten Fällen, daß der R4 komplett zerlegt und von Grund auf neu aufgebaut werden muß. Es geht eher darum, die anfallenden Reparaturen gründlicher, das heißt z.B. mit Blech statt mit Spachtel auszuführen. Es gilt die alte Oldtimerweisheit: Richte Dein Auto selbst, dann weißt Du wie gut es gemacht ist. (Anstatt Geld für einen Blender auszugeben)

Natürlich gibt es auch abgeliebte Grotten, in die kein Geld mehr investiert werden sollte. Die meißten TÜV-Prüfungsversager sind aber mit etwas Einsatz und einigen Teilen für wenig Geld wieder fit. Die wichtigsten Teile gibt es noch/wieder und ein Schweißgerät kann man auch ausleihen. In Mietwerkstätten findet man auch oft jemanden, der die vorbereiteten Bleche einschweißt, wenn man sich das nicht selbst zutraut. – also: In die Hände gespuckt und los!

 
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©2007 Ingo Heitel , Stuttgart, Germany